Spuren am Körnerplatz
Achim Jannasch
Eine Kindheit in Dresden-Loschwitz. Achim Jannasch erinnert sich an das Aufwachsen rund um den Körnerplatz.
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Einkehren gehört in Loschwitz seit dem 19. Jahrhundert dazu. Als der Ort zum Ausflugsziel wurde, entstanden kleine Weinschänken und Gaststätten, mit Brücke und Bergbahnen kamen die großen Ausflugslokale. Diese Seite nennt die Häuser, deren Adresse und Geschichte sich belegen lassen. Öffnungszeiten stehen bewusst nicht hier, weil sie sich ändern. Bitte vor dem Besuch beim Betrieb nachsehen.

Das Haus ließ der Architekt Paul Winkler 1894/95 für seinen Bruder bauen, den Bäckermeister Robert Emil Winkler, der königlich-sächsischer Hoflieferant war. Als Kaffee Winkler wurde es schnell beliebt. 1996 pachtete Michael Wippler das Café und eröffnete es als Kaffee Wippler. Die Schreibweise Kaffee statt Café erinnert an diese Herkunft.
Bekannt ist das Haus für seine Dresdner Eierschecke. Das Dresden Magazin nennt sie die wahrscheinlich beste der Stadt. Die Bäckerei der Familie hat ihr Stammhaus in Söbrigen bei Pillnitz.
Die Friedrich-Wieck-Straße läuft parallel zur Elbe durch den alten Dorfkern. Die Stadt Dresden hat die Häuser hier im Sanierungsgebiet Loschwitz instand gesetzt, in vielen Erdgeschossen sind seitdem Cafés und kleine Läden.
Gasthaus mit Biergarten direkt an der Elbe, seit 1877 in Betrieb. Mehr zur Geschichte steht auf der Seite Firmen und Geschäfte.
Das Weincafé liegt etwas versteckt in der Nähe des Körnerplatzes auf Höhe des Blauen Wunders. Benannt ist es nach Clara Schumann, der Tochter von Friedrich Wieck, nach dem auch die Straße heißt. Das Haus gehört zu den sanierten Gebäuden des Ortskerns, das Café zog nach der Sanierung ins Erdgeschoss.
Der Luisenhof liegt gegenüber der Bergstation der Standseilbahn und wird wegen seiner Aussicht „Balkon Dresdens“ genannt. Gebaut nach Plänen von Richard Friedrich Reuter, eröffnete er am 25. September 1895, zeitgleich mit der Standseilbahn. Den Namen gab die damalige Kronprinzessin Luise von Toskana.
In den 1920er und 1930er Jahren war das Haus ein mondäner Treffpunkt. Ein Brand im September 1956 schloss es bis April 1957, von 1975 bis 1990 gehörte es der staatlichen Gaststättenorganisation. Nach Sanierung öffnete es 1999 wieder, nach erneuter Schließung im Frühjahr 2018.
Gaststätte im gleichnamigen Ortsteil oberhalb der Schwebebahn. Die Schöne Aussicht ist auch Ausgangspunkt für den Königsweg Richtung Pillnitz.
Das neugotische Elbschloss ist heute ein Hotel mit Gaststätte. Es liegt am Körner-Rundweg, der Abstecher vom Heilstättenweg lohnt schon wegen des Blicks über das Elbtal.
Weinstube im alten Ortskern von Wachwitz, gut zu verbinden mit dem Wachwitzer Rundweg oder dem Weg zum Königlichen Weinberg.
Nach rund hundert Jahren Pause wird am Hang wieder Wein angebaut. Die Weinbaugemeinschaft Loschwitz/Wachwitz wurde 1987 gegründet und bewirtschaftet kleine Flächen, unter anderem am Lingnerschloss. Dinglingers Weinberg an der Schevenstraße wurde ebenfalls wieder aufgerebt. Wer Wein aus dem Ort probieren will, hat beim Elbhangfest am letzten Juniwochenende die beste Gelegenheit.
Direkt am anderen Ende des Blauen Wunders liegt am Schillerplatz der Schillergarten mit großem Biergarten an der Elbe. Er gehört zu Blasewitz, wird aber von vielen Loschwitz-Besuchern gleich mitgenommen, weil der Weg über die Brücke nur wenige Minuten dauert.
Im Kaffee Wippler am Körnerplatz 2. Das Haus stammt von 1894/95 und war früher als Kaffee Winkler bekannt.
Der Luisenhof an der Bergbahnstraße 8, gegenüber der Bergstation der Standseilbahn. Er wird seit Langem „Balkon Dresdens“ genannt.
Ja, den Körnergarten an der Friedrich-Wieck-Straße 26. Auf der Blasewitzer Seite liegt der Schillergarten.
Auf den Websites der Betriebe. Diese Seite nennt sie nicht, weil sie sich häufig ändern.
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