Alles über den Dresdner Ortsteil Loschwitz
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Firmen und Geschäfte in Loschwitz

Loschwitz hat kein Gewerbegebiet und keine Einkaufsstraße im üblichen Sinn. Der Handel konzentriert sich auf den Körnerplatz und die Friedrich-Wieck-Straße, dazu kommen Gastronomie am Wasser und einige Betriebe, die seit Generationen am selben Ort sitzen. Diese Übersicht nennt nur Betriebe, deren Angaben sich öffentlich belegen lassen.

Gastronomie

Körnergarten

Friedrich-Wieck-Straße 26, 01326 Dresden

Das Wirtshaus besteht seit dem 27. Mai 1877. Anfangs hatte es keinen Namen, später hieß es Gasthaus zur Fähre, weil in der Nähe eine Dampfschifffähre zwischen Loschwitz und Blasewitz anlegte. Die Familie Buchbach übernahm 1997 und führt den Betrieb inzwischen in zweiter Generation. Zum Haus gehören ein großer Biergarten direkt an der Elbe und im Obergeschoss das Elbzimmer mit Platz für 55 Personen. Die Küche ist sächsisch und wechselt mit der Saison.

koernergarten.de

Handel und Kultur

BuchHaus Loschwitz

Körnerplatz, Dresden-Loschwitz

Eine inhabergeführte Buchhandlung im alten Ortskern, die neben dem Sortiment auch Lesungen und Veranstaltungen anbietet. Sie gehört zu den bekanntesten Adressen am Körnerplatz. Die genaue Hausnummer und die aktuellen Öffnungszeiten bitte direkt beim Geschäft erfragen.

Galerie am Damm

Körnerplatz, seit 1990

Geführt von Peter Eisermann, eine der ersten Neugründungen am Platz nach 1989. Wechselnde Ausstellungen mit regionalem Schwerpunkt.

Der Bärenladen

Körnerplatz

Ein Spezialgeschäft am Körnerplatz, das in der Ladenchronik des Ortsvereins als aktueller Betrieb geführt wird.

Verlag und Medien

Elbhang-Kurier, Friebel Werbeagentur und Verlag

gegründet 1992

Der Elbhang-Kurier erscheint monatlich und berichtet aus den Elbhanggemeinden zwischen Blasewitz, Laubegast, Loschwitz, Pillnitz, Weißem Hirsch und Weißig. Gegründet wurde er 1992 von Holger Friebel, Jürgen Frohse und Burgi Trommer, herausgegeben wird er von Dieter Fischer, Holger Friebel und Jürgen Frohse. Verlag ist die Friebel Werbeagentur und Verlag GmbH. Das Blatt bezeichnet sich als unabhängig und überparteilich und mischt Historisches mit Kultur und Aktuellem aus dem Ortsteil.

elbhangkurier.de

Was der Körnerplatz früher war

Der Ortsverein Loschwitz-Wachwitz hat die Ladengeschichte des Platzes dokumentiert, und die Liste liest sich wie eine Sozialgeschichte des Ortsteils. Um 1893 betrieb Franz Möbius ein Kolonialwarengeschäft, F. W. Karl Schmidt handelte mit Kaffee und Kolonialwaren. 1932 übernahm Anton Graebel und führte den Lebensmittelladen bis 1958.

Um 1915 gab es eine Putzmacherin namens Lehmann, die Färberei Pistorius und die Trinkhalle Löffler. Später kamen Foto-Gaudernack und, von den 1930er bis Ende der 1950er Jahre, Radio-Jäckel dazu. Nach 1945 verkaufte Montblanc-Fiedler Schreibwaren, von 1945 bis 1974 führte Walter Rost das Sportgeschäft Sport-Rost. Ab 1958 gab es ein HO-Selbstbedienungsgeschäft, das 1967 eine Diätabteilung bekam.

Nach der Wende wechselten die Nutzungen schneller. Schreibwaren Reichert hielt bis 1986, Rainer Höhme betrieb von 1987 bis 1991 einen Bürobedarf mit Kopierservice, von 1992 bis 2002 gab es Haar-Pflege als Friseur mit Kosmetik, 1999 und 2000 das Café Straßbourg. Wer die Ladenzeile heute sieht, läuft über einen Platz, dessen Erdgeschosse seit hundertdreißig Jahren dieselbe Funktion haben und trotzdem ständig andere Namen tragen.

Hinweis zur Aktualität

Gewerbedaten veralten schneller als alles andere auf dieser Seite. Adressen, Inhaber und Öffnungszeiten ändern sich, Betriebe schließen. Wenn Ihnen ein Eintrag auffällt, der nicht mehr stimmt, oder ein Betrieb fehlt, melden Sie sich gern über das Impressum. Diese Seite verlangt kein Geld für Einträge und nimmt auch keines an.

Dienstleister und Handwerk

Für Handwerk, Praxen und Dienstleister im Ortsteil führt diese Seite bewusst keine ungeprüfte Sammelliste. Verzeichnisse mit hunderten Einträgen sind schnell veraltet und helfen niemandem. Wer einen Betrieb im Ortsteil sucht, findet über das Branchenverzeichnis der Landeshauptstadt und die üblichen Kartendienste zuverlässigere und tagesaktuelle Daten als jede handgepflegte Liste.

Wovon der Ortsteil wirtschaftlich lebt

Industrie gab es in Loschwitz nie in nennenswertem Umfang. Die sieben Mühlen am Loschwitzbach waren die gewerbliche Basis vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, danach folgten Weinbau, Fährbetrieb und Fremdenverkehr. Mit der Brücke von 1893 und den beiden Bergbahnen kam der Ausflugsverkehr, der bis heute die Gastronomie am Wasser trägt.

Der heutige Gewerbebesatz ist kleinteilig: inhabergeführte Läden, Gastronomie, Handwerk, Praxen, dazu Architektur- und Planungsbüros, die vom Bestand an denkmalgeschützten Villen leben. Ein Ladenlokal am Körnerplatz ist begehrt und teuer, was die kurze Verweildauer vieler Geschäfte in der Chronik des Ortsvereins erklärt.

Zwei Termine im Jahr verändern die Lage spürbar. Das Elbhangfest am letzten Juniwochenende bringt zehntausende Menschen auf die Strecke zwischen Blauem Wunder und Pillnitz. Und jede längere Betriebspause der Bergbahnen ist für die Gastronomie oben am Hang unmittelbar zu spüren.

Häufige Fragen

Gibt es in Loschwitz einen Supermarkt?

Die Nahversorgung im alten Ortskern ist kleinteilig. Größere Märkte liegen in den Nachbarortsteilen und auf der anderen Elbseite in Blasewitz.

Wo kann man am Wasser sitzen?

Der Biergarten des Körnergartens liegt direkt an der Elbe mit Blick auf das Blaue Wunder. In den Sommermonaten ist er entsprechend voll.

Kann mein Betrieb hier aufgenommen werden?

Ja, wenn er tatsächlich in Loschwitz ansässig ist und die Angaben überprüfbar sind. Einträge sind kostenlos, Werbetexte werden nicht übernommen.

Wo bekomme ich den Elbhang-Kurier?

Er erscheint monatlich und liegt an mehreren Verkaufsstellen in den Elbhanggemeinden aus. Die aktuelle Liste steht auf der Seite der Redaktion.

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